Glückliche Beziehung

Dein lohnendster Weg

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Die Wurzel des Problems

Nachdem wir nun die wichtigsten persönlichen Gründe für Probleme in der Beziehung beleuchtet haben, schauen wir uns jetzt die gesellschaftlichen Voraussetzungen an, die uns Schwierigkeiten machen. Unsere Gefühle und damit unsere Handlungen werden fast ausschließlich von gesellschaftlichen Parametern vorgegeben. Wenn der Grundgedanke auf dem eine Gesellschaft aufbaut Beziehungsfeindlich ist, dann werden damit auch unsere persönlichen Beziehungen vergiftet. Diese schlechte Voraussetzung ist in unserer Neoliberalen Kapitalismusgesellschaft leider voll erfüllt.

Was ist Geld überhaupt

Geld ist ein Konzept, ein Gedankenkonstrukt. Geld hat sich irgend jemand ausgedacht und dann in einer bestimmten Form definiert. Man kann Geld in fast jeder beliebigen Form definieren. Geld kann knapp und schwer zu bekommen sein, Geld kann aber auch leicht und für jeden frei verfügbar sein. Eine Welt ganz ohne Geld ist natürlich auch vorstellbar, denn den Homo sapiens gibt es nun schon seit 300.000 Jahren und ich gehe davon aus, dass der Mensch den absolut überwiegenden Teil seiner Zeit auf diesem Planeten ohne Geld sehr gut gelebt hat. Im vorigen Jahrhundert gab es noch viele Naturvölker denen das Konzept des Geldes völlig fremd war. Das bedeutet aber, dass Geld nichts gottgegebenes ist, ohne das ein Leben völlig unmöglich wäre.

Leben ohne Geld ist unmöglich

Für uns Menschen des 21. Jahrhunderts ist aber genau der Fall eingetreten, dass ein Leben ohne Geld als völlig unmöglich erscheint. Ohne Geld ist es vorbei, Ende der Fahnenstange, aus, kein Leben mehr möglich. Das bedeutet aber, dass Geld immer gewaltige Lebensgefahr bedeutet. Immer wenn du mit Geld in Berührung kommst, ist damit sofort höchste Lebensgefahr verbunden. Dies wird jedem von uns von Kindesbeinen an eingetrichtert.

Geld ist in alle Lebensbereiche eingedrungen

Darüber hinaus gibt es mittlerweile keinen Lebensbereich mehr, in den das Geld nicht vorgedrungen ist. Alles, wirklich alles, hat seinen Preis überall und an jedem von uns hängen Preisschilder. Will man es mit den Worten der Popkultur sagen, dann wäre das Geld die Matrix, die überall ist, die uns umgibt und durchdringt und die alles bestimmt. Das bedeutet aber auch, das derjenige der das Geld beherrscht alles beherrscht. Die Beherrscher der Matrix sind die, denen das Geld zufließt, die Reichen der Reichen. Die Regeln des Geldes sind tief in unserer Psyche verankert, diese Regeln beherrschen sogar unsere intimsten Beziehungen.

Geld funktioniert nach hinterhältigen Regeln

Das dumme dabei ist, dass das Geld so wie wir es kennen, das heißt Dollar, Euro und so weiter nach sehr unangenehmen und hinterhältigen Regeln funktioniert. Dieses Geld kann nämlich immer nur entstehen, wenn jemand eine Schuld bei einer Bank eingeht. Das heißt, wenn jemand einen Kredit von €10 aufnimmt entstehen damit €10 Geld.(Das Geld wird nicht von Staat gemacht, sondern einzig und allein von Banken genau auf diese Art aus dem Nichts geschaffen). Nach einer gewissen Zeit will die Bank aber wegen der Zinsen mehr Geld zurück als die ursprünglichen €10. Wenn die Bank also nun €11 zurück haben will, dann existiert der eine zusätzliche Euro gar nicht, weil bei dem ursprünglichen Geschäft nur €10 entstanden sind. Daher muss ein neuer Kredit bei der Bank aufgenommen werden, um damit eben den einen Euro auch noch zu bezahlen und so geht das Spiel weiter und weiter es besteht für denjenigen der das Geld von der Bank in Form eines Kredits genommen hat, fast keine Chance mehr, aus seiner Schuld zu entkommen. Die einzige Möglichkeit ist jemand anderem das Geld für diese Zinsen abzujagen. Durch diese Dynamik werden alle Menschen gegeneinander ausgespielt, weil ein Leben ohne Geld auf der einen Seite nicht mehr möglich ist und auf der anderen Seite der Besitz von Geld einem in eine ewige Schuld treibt, die einem dazu zwingt anderen Geld abzujagen um zu überleben. Irgend jemand muss dann zwangsläufig der Strecke bleiben. Dies muss einem aber egal sein, wenn man selbst überleben will. Die Konsequenz daraus ist, dass uns das Geld zu totalen Egoisten macht, wenn man nämlich kein Egoist ist, der nur an sich selbst denkt, dann wird man nicht überleben.

Geld fußt auf Menschenbild des totalen Egoisten

Dies bedeutet, dass das Konzept des Geldes ein Menschenbild beinhaltet, das jeden Menschen als totalen Egoisten sieht, der alles tut um zu überleben und dem jeder Andere völlig egal ist. Sobald man also dieses Geld in seiner Hand hat, hat man sich quasi mit dem Teufel eingelassen. Von diesem Zeitpunkt an, darf man nur noch auf sich selbst schauen, sonst geht man unter. Auf Andere zu schauen, zu helfen, Kooperation mit Anderen, Empathie und Rücksichtnahme kann man sich dann nicht mehr leisten, es geht nur noch darum zu gewinnen, um nicht ohne Sessel dazustehen wenn die Musik endet. Das Leben wird so zu einer ewigen „Reise nach Jerusalem.“

Geld ist allgegenwärtig

Da nun aber das Geld bis in unsere intimsten Beziehungen vorgedrungen ist, ist es nun nicht verwunderlich, warum hier so oft die Rede von Schuld ist, warum es so wichtig ist, dass man einen Streit gewinnt. Gewinnt man nämlich nicht, dann ist man nicht mehr fit genug verliert das Geld und wird sterben. Somit ist man in dauernder Lebensgefahr auch wenn man von Menschen umgeben ist die man liebt. Dem Architekten der Matrix ist es damit gelungen uns komplett zu entzweien. Jeder ist nun für sich allein und kann sich auf niemanden mehr verlassen, kann niemandem mehr trauen. Dies ergibt sich auch deswegen, weil man Geld nur für bestimmte Tätigkeiten bekommt, nämlich für Lohnarbeit. Lohnarbeit bedeutet, dass man für das Eigentum eines Anderen arbeitet und dessen Reichtum vermehrt. Alle Arbeiten die nicht darunter fallen haben zwar auch einen Geldwert, werden aber nicht bezahlt, wenn man sie macht. Ich denke hier an Kindererziehung, an die Fürsorge und Pflege von Angehörigen an ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft und viele mehr. Da wir nun zu Lohnarbeit gezwungen sind, müssen wir besser sein als Andere, damit wir den Job bekommen und somit wird jeder Kollege zum Feind. Außerdem haben wir ständig Angst um den Job. Die Kinder werden zu einer finanziellen Belastung.

Mensch ist aber nicht nur Egoist

Das Ganze muss aber nicht so sein. Hier hat einfach jemand die These aufgestellt, dass alle Menschen nur Egoisten sind, die nur auf sich selbst schauen und ein entsprechendes Wirtschafts- und Geldsystem dazu entworfen. Was dabei aber nicht stimmt ist, dass der Mensch nur ein selbstzentrierter Egoist wäre. Dies ist leider eine sehr einseitige Sichtweise. Ein Aspekt jedes Menschen mag sicherlich dieser egoistische konkurrierende Teil sein, jedoch war und ist der Mensch ein soziales Wesen, das viel mehr Freude in Zusammenarbeit, Rücksichtnahme und Fairness findet, als im Egoismus.

Basis des Geldes und Wirtschaftssystems gehört verändert

Daher gehört unser Geld und Wirtschaftssystem dringend auf eine völlig andere Basis gestellt, nämlich eine die alle diese Aspekte von Zusammenarbeit, Rücksichtnahme und Fairness berücksichtigt. Würde man dieses viel realistischere Menschenbild dem Geld zugrunde legen und die Regeln des Geldes entsprechend gestalten, würden sich und hier halte ich jede Wette, fast alle unserer Beziehungsprobleme in Luft auflösen, weil die Notwendigkeit ständig gewinnen zu müssen wegfallen würde. Unsere gesamte gegenseitige Kommunikation wurde sich grundlegend verändern. Geld ist im Grunde nichts weiter ein Kommunikationsmittel. Welche Botschaft es kommuniziert ist frei wählbar. Bisher haben wir leider in dieser Hinsicht eine schlechte Wahl getroffen.

Handlung zur Veränderung ist gefragt

Wenn du deine Beziehung und dein Leben schöner und glücklicher machen möchtest, dann engagiere dich damit dieses grauenhafte und unmenschliche System des Geldes grundlegend verändert wird. Mache mit bei der Rebellion für das Leben.

Beende deine Feindschaften

Hass gegen Andere ist bedingt durch diese Konstruktion des Geldes daher erkenne in dem Hass deine eigene Angst und erkenne dass keine Lebensgefahr besteht. Die Gefahr besteht nur, wenn du deinen Hass, deinen Ärger aufrecht erhältst und immer wieder aufs neue bestätigst. Eine wichtige Strategie, um die Angst und damit den Ärger und Hass zu überwinden ist, dass du menschlichen respektvollen Kontakt mit allen Menschen in deiner Umgebung und allen Menschen die du triffst herstellst und vor allem deine Feindschaften beendest. Dies zu bewerkstelligen habe ich in den vorigen Kapiteln schon einige Techniken aufgezeigt. Als Motivation kannst du dir auch vorstellen, dass du jedes mal wenn du in einem anderen Menschen einen Feind siehst, sich der reiche menschenverachtende Banker, der dieses grauenhafte Geld, das die Menschen zu Monstern macht, entworfen hat, freut, weil ihn jeder Ärger und jeder Streit der sich zur Feindschaft entwickelt noch reicher macht. Diese Freude gönne ich ihm nicht, er soll ruhig zusehen, wie sein Geld schwindet, weil wir uns trotz seines perversen Plans miteinander verstehen und zusammenarbeiten. Fang damit in deiner Partnerschaft an, weite es aus auf deine Kinder, Verwandten, Freunde und Kollegen und am Ende auf jeden Menschen den du triffst.
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