Wenn ich mit meinem Partner / meiner Partnerin reden will, wird sie / er sofort ärgerlich!

Wenn man seinem Partner einmal sagen will, was man möchte, oder wie es einem geht, er / sie aber alles gleich als Vorwurf auffasst, ärgerlich wird, oder gar nicht versteht, worum es einem geht, wird mit der Zeit alles sehr mühsam. Es stauen sich immer mehr ungelöste Probleme auf, weil einfach nichts mehr zu Ende besprochen werden kann. Entweder verlässt einer resignierend den Ort der Diskussion, oder es entwickelt sich ein heftiger Streit, an dessen Ende einer die Türe hinter sich zuschlagend das Geschehen verlässt

Andauernde Pattsituation: Ich höre Dir nicht zu, weil Du mir nicht zuhörst!

Wenn man erst einmal in eine solche Pattsituation geraten ist, scheint es unendlich schwer daraus wieder zu entkommen. Bei fast jedem Anliegen an den Partner gerät man unweigerlich in zermürbende Diskussionen oder Streite. Mit der Zeit kommt die Zusammenarbeit fast zum erliegen. Der gegenseitige Vorwurf lautet: -Du hörst mir einfach nicht zu!- Jeder ist der Meinung, dass der Andere nicht zuhört. -Also wenn er / sie mir nicht zuhört, wieso sollte ich dann ein offenes Ohr haben? Wieso muss ich den Anfang machen? Das habe ich schon so und so oft gemacht, jetzt reicht es mir!-
Das sind die Aussagen die man dazu immer wieder bei Partnerschaftsmediationen hört. Die Partner haben sich in einer Pattsituation festgefahren.

Alarmzeichen, das unbedingt ernst genommen werden sollte.

Wenn man fast überhaupt nicht mehr miteinander reden kann, ohne dass dabei Ärger entsteht, dann ist dies ein Alarmzeichen dem man große Aufmerksamkeit widmen sollte.

Dies ist nämlich ein Zeichen, dass sich in den Köpfen schon sehr negative Bilder vom jeweils anderen festgesetzt haben. Fast alles wird nur noch als Forderung oder Vorwurf verstanden. Meist wollte man gar keinen Vorwurf machen, sondern wollte nur Verständnis beim Anderen erreichen, aber fast alles kommt eben vorwurfsvoll an. Wenn man in einer solchen Spirale festsitzt, dann ist die Beziehung in höchster Gefahr, weil damit ein massiv negatives Bild vom Partner verinnerlicht wird

Negativer Self-Talk wird zu Gewohnheit und zerstört die Beziehung.

Wenn sich die negativen Bilder vom jeweils anderen erst einmal verfestigt haben, dann gerät man in eine Spirale des negativen Self-Talks. Dabei wird das negative Bild des Anderen immer wieder bestätigt.

Wenn dies erst einmal einen bestimmten Punkt überschritten hat, dann ist das meist nicht mehr umkehrbar. Dann bleibt nur, die Beziehung zu beenden, da das Zusammenleben nur mehr extrem belastend ist. Hier hilft nur, rechtzeitig die Kommunikation Schritt für Schritt zu entschärfen um wieder eine Gesprächsbasis zu finden. Gleichzeitig ist es wichtig am Bild des Partners, das man in seinem Kopf gespeichert hat zu arbeiten.

Beziehungsmediation: Treffen eine oder mehrer der folgenden Aussagen auf Sie zu?

Philosophie

Sich Ziele zu setzen ist eine gute Sache. Um das Ziel zu erreichen, ist es wichtig den passenden Weg zu wählen, denn wer den Weg nicht genießen kann, verliert immer.
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Kommunikationstest

Finden Sie heraus, welche schlechten Techniken Sie in Ihrer Kommunikation anwenden.
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Kommunikationstyp

Finden Sie heraus, welcher Kommunikationstyp Sie sind. Vergleichen Sie mit Ihrem Partner.
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Literatur

Lesen Sie, wie Sie gute von schlechten Streiten unterscheiden und wie Sie dies nutzen können, um ihre Beziehung unendlich zu verbessern.
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Kontakt

Mag. Hermann Oberdanner
Eingetragener Mediator
Raum für Entwicklung
Mayrwiesstr. 2
5300 Hallwang-Mayrwies
Tel. +43 699 12172117
oberdanner(at)walktalk.at
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